Wasserhaushalt: Nachweis nach DWA-A 102-2 und M 102-4

Um die negativen Folgen der starken Flächenversiegelung zu vermindern und die Abwassersysteme zu entlasten, schreibt die neue Arbeits- und Merkblattreihe DWA-A/M 102 vor, dass sich neu erschlossene Wohngebiete hinsichtlich des Wasserhaushaltes wie unbebaute Flächen verhalten müssen.

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Vorgaben hinsichtlich des Wasserhaushalts

Empfohlen wird eine maximale Abweichung von nur 10 % vom unbebauten Zustand. Für die Berechnung werden langjährige Jahresmittelwerte für Direktabfluss, Grundwasserneubildung und Verdunstung benötigt, die auf Flächeneigenschaften wie Gefälle, Bodenart und Vegetation basieren. Ein weiterer Einflussfaktor ist die geografische Lage. Die Einhaltung der neuen DWA-Regelungen ist nur durch die Einbeziehung von Grünflächen mit einer höheren Wasseraufnahmekapazität möglich, die Abflussspitzen und Wärmeinseleffekte ausgleichen.

Mit den Softwarelösungen von InnoAqua sind Sie in der Lage, diese neuen Anforderungen zu erfüllen.

Passende Softwarelösungen

Mit STORM berücksichtigen Sie den Wasserhaushalt schon in den ersten Planungsphasen

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STORM

Bemessung einzelner Regenwasserbewirtschaftungsanlagen bis hin zu komplexen Entwässerungssystemen.

STORM ist eine Software für die Planung und Bemessung von Regenwasserbewirtschaftungs-Anlagen (RWB). Durch die Einbindung von Bemessungsregen (z.B. aus KOSTRA) lassen sich die die jeweiligen RWB-Anlagen einzeln vordimensionieren und dann als Gesamtsystem per Langzeitsimulation optimieren. Die Auswertung z.B. von Überlaufhäufigkeiten oder Wasserbilanzen erfolgt automatisch. Aus den Simulationsergebnissen können automatisch Berichte erstellt werden.

Seit 2021 bieten wir die neue STORM-Software-Generation an. Diese löst die langjährig erprobten STORM-Versionen STORM.RWB und STORM.XXL ab. Wesentliche Vorteile der neuen Software-Generation:

  • Komplett überarbeitete Benutzeroberfläche
  • Raumbezogenes Arbeiten durch QGIS-Integration
  • Datenbankbasierte Projektdatei (SQLite)
  • Konformität entsprechend dem neuen Arbeitsblatt DWA-A 102-2/-M 102-4
    (neue Entwicklungen werden nach Veröffentlichung eingearbeitet)

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Referenzen / Projekte

So helfen wir Ihnen, die Natur zurück in die Stadt zu bringen.

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Wassersensible Quartiere

Klimawandel und zunehmende Flächenversiegelung beeinflussen den Wasserhaushalt einer Stadt. Die Gefahr für Überflutungen steigt und gleichzeitig werden Dürren und Hitzeperioden begünstigt, das Kleinklima wird verändert. Eine blaue-grüne Infrastruktur kann hier Abhilfe verschaffen: wasserabsorbierende (grüne) Versickerungsflächen machen dem bei Starkregen anfallendem Wasser Platz und dämpfen den Ablauf in die Kanalisation ab, wodurch sich Hochwasser abmildern und Wasser für Dürrezeiten und vor allem für die Begrünung speichern lässt. Mehr grüne Flächen und naturnahe Wasserläufe fördern die Kühlung an heißen Tagen und dabei, dass sich die Artenvielfalt und Biodiversität erholt. Um dies zu ermöglichen, muss dieser Gedanke bereits bei der Planung neuer Siedlungen verankert sein. Nur so lässt sich der Aufwand dafür begrenzen.

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