Leckagen im Trinkwasser-Versorgungsnetz überwachen und reduzieren

In Deutschland liegen die durchschnittlichen Wasserverlust-Raten bei etwas mehr als 5 %. Im Vergleich zu anderen Ländern ist dies ein vergleichsweise geringer Wert, jedoch können diese regional stark von der Referenz abweichen.

Leckagen im Versorgungsnetz bedeuten, dass Teile des zuvor aufwendig aufbereiteten Trinkwassers in Leitungen verloren gehen. Aus diesem Grund gelangt es zum Einen nicht zum Verbraucher und zum Anderen kann der Betreiber es nicht verbrauchsbezogen abrechnen.

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Welche Wasserverluste gibt es?

Aus Betreiber-Sicht sind Wasserverluste diejenigen Wassermengen, aus denen sich keine Einnahmen erzielen lassen. Sie entstehen aber nicht nur durch Leckagen oder marode Leitungen sondern auch durch den unautorisierten sowie aufgrund von Messfehler nicht messbaren Wasser-Verbrauch. Das verloren gegangene Wasser gefährdet die Effizienz und Nachhaltigkeit der Trinkwasser-Versorgung. Den Preis hierfür („non-revenue water“) zahlen schlussendlich alle Verbraucher durch die Beteiligung an den Aufbereitungs- und Betriebskosten mit.

Außerdem gefährden Rohrbrüche die Versorgungs-Sicherheit, da Bakterien und Schadstoffe durch einen möglichen Austausch mit Fremd- und Grundwasser in das Leitungsnetz gelangen können.

Wie funktioniert die Leckagen-Überwachung?

Es gibt verschiedene Ansätze mit Versorgungslücken umzugehen. Unser Ansatz funktioniert folgendermaßen:

  • Unterteilung des Gesamt-Versorgungs-Gebiets in Versorgungszonen (DMAs, „District Metered Areas“).
  • Überwachung jeder Versorgungszone mithilfe von Durchflussmessern und Übermittlung der Messwerte in ein SCADA-System.
  • Erstellung eines digitalen Fingerabdrucks („Fingerprint“) von Tageszeit-abhängigen Trinkwasser-Verbrauchs-Schwankungen für jede Versorgungs-Zone
  • Auslösung eines Alarms bei einer starken Abweichung des gemessenen Wasserverbrauchs von den erwarteten Verbrauchs-Schwankungen („Fingerprint“).

Wie reduzieren Sie Wasserverluste?

Wasserverluste können im Allgemeinen reduziert werden durch

  • angepasste Wartung der Rohre,
  • die richtige Auswahl der Materialien
  • und effizientes Wasserdruck-Management

reduzieren.

Ein zusätzliches Überwachungssystem für Leckagen hilft Ihnen bei der Früherkennung von Wasserverlusten. Dabei unterscheiden wir zwischen zwei Arten von Trinkwasser-Leckagen:

  • Mittel bis groß: Diese führen zu einem kurzfristigen, hohen Wasserverlust und sind in der Regel innerhalb weniger Minuten bis Stunden sichtbar. Der Betreiber kann sie schnell erkennen und abdichten.
  • Klein bis mittelgroß: Sie bleiben in der Regel über einen längeren Zeitraum unentdeckt, können aber mittel- und langfristig die höchsten Kosten oder Verluste verursachen. Diese Art von Leckagen kann bis zu 80 % des Gesamtverlustes (Non-Revenue Water) verursachen.

Welche Risiken und Arten von Leckagen gibt es?

Darüber hinaus gefährden Leckagen auch die Versorgungssicherheit, da durch einen möglichen Austausch mit Fremd- und Grundwasser Bakterien und Schadstoffe in das Leitungsnetz gelangen können.

Unsere LeakRedux®-Lösung warnt in Echtzeit, wenn ein signifikantes Leck auftritt, und informiert über die Verlustmenge sowie die Bedeutung der einzelnen Wasserverluste. Sie berechnet auch den wirtschaftlichen Zeitpunkt für die Ortung von Rohrbrüchen, damit Sie diese zeitnah reparieren können. Darüber hinaus hilft Ihnen die Software durch die Verkleinerung des potenziellen Suchbereichs, die Position des Lecks erheblich einzugrenzen. Dadurch können Sie die Kosten für die Suche deutlich senken.

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LeakRedux

LeakRedux® liefert Echtzeit-Warnungen, wenn ein bedeutendes Leck auftritt/entsteht, bietet Auskunft über die Verlustmenge und Signifikanz einzelner Wasserverluste und berechnet den wirtschaftlichsten Zeitpunkt, um diese zu orten und zu reparieren. Zusätzlich hilft Ihnen LeakRedux® in der Leckagenortung.

Das LeakRedux® Softwaresystem ist mit der Cloud verbunden und empfängt online Echtzeitdaten von den Durchflussmessern.
Dir Software liefert Echtzeitwarnungen, wenn ein bedeutendes Leck auftritt, prognostiziert den wirtschaftlichsten Zeitpunkt für die Reparatur auch kleiner Leckagen und lokalisiert, in welchem Bereich der DMA sich das Leck befindet, was den Lecksuchbereich deutlich eingrenzt und damit die Kosten für die Lecksuche erheblich reduziert.

 

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InfoWorks WS Pro ist eine hydraulische Modellierungssoftware für die Analyse und das Management von Wasserversorgungsnetzen im Hinblick auf die Modellierung von Steuersystemen, die Bestimmung des Wasserbedarfs und die Aufdeckung von Leckagen.

InfoWorks WS Pro ermöglicht einen skalierbaren, unternehmensweiten Zugriff auf hydraulische Modelle mit Mehrbenutzerzugriff und -bearbeitung, anpassbaren Benutzerberechtigungen, versionsgesteuerter Modellverfolgung und Datenkennzeichnungen zur Verfolgung von Änderungen im Modell.

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Referenzen / Projekte

Folgenden Kunden konnten wir bereits dabei helfen, Leckagen zu orten und zu beseitigen:

Weitere Referenzen, auch für andere Software-Lösungen, finden Sie hier:

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Unterirdische Infrastruktur

Im Untergrund ist viel los: technische Leitungen und Bauwerke der Entwässerungs- und Versorgungsinfrastruktur und Leitungsnetze (Regenwasser/Abwasser, Trinkwasser, Gas, Elektrizität, Fernwärme, Telekommunikation), Wurzeleinwuchs, Hohlräume, Grund- und Fremdwasser, Schadstoffeinträge, Bakterien, Sensoren, Kleinstlebewesen, Ungeziefer. Eingriffe in den Untergrund, z.B. durch Bauarbeiten, Wartungsmaßnahmen o.ä., erfordern ein gutes Systemverständnis des Untergrundes; Störungen und Zwischenfälle in diesem Bereich verursachen daher hohe Kosten und Unannehmlichkeiten. Wir zeigen hier einige Anwendungen unserer Softwarelösungen:

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