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Regenwasser

Regenwasserbewirtschaftung

Versickerung, Rückhaltung, Regenwassernutzung und die Behandlung von belasteten Niederschlagsabflüssen sind seit längerem wichtige Anforderungen des Regenwassermanagements. In den letzten Jahren sind der Erhalt des Wasserhaushaltes und die Stadtkühlung und damit die Verdunstung als weiteres Ziel des Regenwasserwassermanagements hinzugekommen.

Detaillierte Fachinformationen rund um das Thema Regenwasser finden Sie auf den Seiten der Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH.

Dezentrale Regenwasserbewirtschaftung

Der Entkopplung von Flächen und der großflächige Einsatz von Maßnahmen zur dezentralen Regenwasserbewirtschaftung wird weltweit immer größere Bedeutung beigemessen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Kosteneffizienteste Methode der Regenwasserbeseitigung
  • Erhalt des natürlichen Wasserhaushalts
  • Weitgehende Regenwasserbehandlung
  • Verbesserung des Stadtklimas
  • Minderung des Überflutungsrisikos

Um die Effekte von dezentraler Regenwasserbewirtschaftung auf die Kanalisation und die Auswirkungen auf den Wasserhaushalt nach DWA A102 zu berechnen eignet sich der gemeinsame Einsatz von InfoWorks ICM und STORM.

Bereits vor einigen Jahren wurde eine standardisierte Schnittstelle für den Datenaustausch von STORM mit InfoWorks ICM, Hystem-Extran, MIKE URBAN entwickelt. Diese wurde in der Vergangenheit bereits im Rahmen des Verbundforschungsvorhabens „Konzepte für urbane Regenwasserbewirtschaftung und Abwassersysteme“ (KURAS) und im EU-Projekt TRUST (Transition to the urban water services of tomorrow) für das Einzugsgebiet Hoffsvela in der Stadt Oslo angewendet. Die Vorteile dieses einsatzbereiten Systems, bestehend aus dem bewährten Kanalnetzmodell InfoWorks ICM und der allgemein bekannte Standardsoftware STORM, können Sie jederzeit für sich nutzbar machen.

STORM ist eine Software für Wasserwirtschaft und Hydrologie. Es ist ideal für die Planung von Versickerungsanlagen, Mulden-Rigolen-Systemen, Dachbegrünungen, Teichen oder Rückhalteräumen geeignet. Mit dem hydrologischen Modell STORM können die Auswirkungen auf den Wasserhaushalt lokal oder auch großräumig (auf Einzugsgebietsebene) quantifiziert werden. STORM wird vor allem von Planern und Ingenieuren für die Konzeption von Anlagen auf Baugebietsebene eingesetzt.

Die wesentlichen Anwendungsbereiche von STORM sind:

  • Bemessung und Planung von Regenwasserbewirtschaftungsanlagen
  • Generalentwässerungsplanung
  • Schmutzfrachtberechnung (DWA-A 128)
  • Wasserhaushaltsmodellierung
  • Einzugsgebietsbezogene Gewässermodellierung
  • Gewässerökologie, Stoffbilanzierung
  • Hochwassersimulationen

Für die Auswertung der Simulationsergebnisse stehen statistische Auswertefunktionen und automatisch erzeugte Berichte zur Verfügung.

Weitere Leistungsmerkmale stellen die grafische Systemdarstellung, eine GIS-Anbindung, diverse Import- und Exportfunktionen und die automatisierte Berichtserstellung dar.

Die Bemessung von zentralen oder dezentralen Anlagen kann wahlweise mit Bemessungsregen oder Langzeitsimulation durchgeführt werden. Die Stoffbilanzen können auch als Grundlage für Immissionsbetrachtungen nach Gewässerschutzverordnung durchgeführt werden. Grundsätzlich eignet sich STORM sehr gut für einzugsgebietsbezogene Fragestellungen (Wasserrahmenrichtlinie, Hochwasser-Risiko-Management-Richtlinie).

Ein weiteres Feature von STORM ist inzwischen auch die Abflussvorhersage, die durch den Zugriff auf virtuelle Regenschreiber (in Kooperation mit HST) auch den Abfluss für drei Tage im Voraus modelliert.

Für weitere Details zum Leistungsumfang von STORM informieren Sie sich bitte unter den nebenstehenden Links.

HydroWebView

Die Lösung zur webbasierten Hochwasserfrüherkennung und Hochwasserwarnung.

HydroWebView eignet sich besonders als Warnsystem für kleine Flusseinzugsgebiete oder Kanalnetze. Dazu werden bereits vorhandelne Mittel für eine fundierte Abflussvorhersage auf Basis von Niederschlagsmesswerten und Prognosewerten verwendet:

  • ein Flussgebietsmodell oder Kanalnetzmodell
  • online verfügbare Niederschlagsdaten

Niederschlagsmessdaten und Prognosedaten werden kontinuierlich in das Modell eingespeist und dieses dadurch in die Lage versetzt, kurzfristig Abflüsse und Wasserstände auszugeben, die dann wiederum online zur Verfügung stehen und auch direkt zur Erzeugung von Warnmeldungen per E-Mail, SMS oder Sprachnachricht genutzt werden können.

Entsprechende Modelle sind in Berlin und Georgsmarienhütte zur Zeit im Einsatz.

Mit InfoSWMM® Sustain können Sie die Effekte von dezentralen Maßnahmen (dezRWB) auf Kanalnetze und Gewässer bewerten. Durch die direkte Integration in das Programmpaket InfoSWMM® ist es z.B. möglich die hydraulische Entlastung oder die Reduktion von Mischwasserentlastungen genau zu quantifizieren. InfoSWMM® Sustain ist vor allem als Werkzeug für Kanalnetzbetreiber bei der strategischen (generellen) Planung geeignet. Durch die direkte Integration in das Programmpaket ist es z.B. möglich die hydraulische Entlastung oder die Reduktion von Mischwasserentlastungen genau zu bewerten.

InfoSWMM® Sustain beinhaltet Bausteine für verschiedenste Maßnahmen der dezRWB - im englischsprachigen Raum auch als Best Management Practices (BMP), Low Impact Development (LID) oder Sustainable Urban Drainage Systems (SUDS) bezeichnet. Eigene Elemente können Sie bequem erzeugen.

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Dimensionierung von Anlagen für das dezentrale Regenwassermanagement

Informationen zu Überflutungsnachweisen für Neubauprojekte.

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Ansprechpartner
M.Sc. Fabian Scheid
+49 3342 3595-11
f.scheid[at]innoaqua.de